Trio Manuk


Die Liebe zur Kammermusik vereint die drei Musikerinnen und ließ das Trio Manuk (ehem. Trio Axis) entstehen.

In der Besetzung Klavier, Violine und Violoncello verfolgen und verteidigen die drei jungen Musikerinnen ihre Instrumentalparts bis in kleinste Details, gehen dem individuellen Klang ihrer Instrumente auf den Grund und bleiben doch immer miteinander im Einklang. Die gemeinsame Klangsprache, welche von Präzision und Brillianz geprägt ist, weist ein weites Spektrum von federnder Leichtigkeit bis zu mitreißender Tiefe auf. Dickköpfig und nachgiebig zugleich gelingt es den drei Musikerinnen, die optimale Balance ihrer eigenen Interpretationen zusammenzuführen.

Das Trio Manuk lässt die Werke lebendig werden, indem sie ihre Konzerte moderieren. Besonders der klassischen und romantischen Klaviertrio-Literatur widmet sich das Trio, erlaubt sich aber gerne Seitensprünge ins Zeitgenössische und spielte Uraufführungen z.B. in der Bremer Konzertreihe „realtime – Forum Neue Musik“.

 

Im März 2014 wurde das Trio mit dem 1. Preis beim Wettbewerb „Riviera Etrusca 2014“ in Piombino (Italien) in der Kategorie „Kammermusik“ ausgezeichnet. Seither geht das Trio Manuk deutschlandweit einer regen Konzerttätigkeit nach, seit 2018 mit Henriette Otto an der Violine. Der Name Manuk stammt von der gleichnamigen Komposition von Vera Katharina Schmidt, die ihr Werk dem Trio widmete.

 


Die gebürtige Leipzigerin Henriette Otto (geb. 1989) erhielt ihre ersten musikalischen Impulse von Prof. Ruth Boche, bevor sie an der Weimarer Hochschule für Musik "Franz Liszt" bei Prof. Anne-Kathrin Lindig und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Elisabeth Kufferath ihre künstlerische Ausbildung abschloss. Zusätzlich erhielt sie Unterricht auf der Barockgeige bei Anne Röhrig, besuchte Meisterkurse u.a. bei Prof. Thomas Brandis, Donald Weilerstein und Ida Händel und war Akademisten des von Thomas Hengelbrock gegründeten Balthasar-Neumann-Ensembles.


Heute lebt Henriette Otto freiberuflich in Hannover und ist eine gefragte Ensemble- und Orchestermusikerin. Sie spielt regelmäßig bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der NDR Radiophilharmonie, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und ist zudem Mitglied des innovativen Orchesters im Treppenhaus, des Barockensembles la festa musicale und von Concert des Amis.

 


In Hamburg begann Ann-Katrin Eisold (geb. 1990) im Alter von acht Jahren mit dem Cellospiel bei Konstantin Mathiszig. Sie studierte an den Musikhochschulen in Hamburg bei Prof. Bernhard Gmelin und Bremen bei Prof. Johannes Krebs. Für wichtige Anregungen sorgten Kurse bei Wolfgang-Emanuel Schmidt, Troels Svane,  Peter Bruns, Arto Noras, David Grigorian und Mischa Maisky. Sie erhielt den Sonderpreis des NDR-Sinfonieorchesters Hamburg und den Orchesterpreis der Hamburger Symphoniker und spielte als Orchestermusikerin u.a. mit der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Gustav-Mahler-Jugendorchester.

 

Heute lebt Ann-Katrin Eisold freiberuflich als Ensemble- und Orchestermusikerin in Bremen. Neben Projekten mit der Hamburger Camerata und dem Ensemble New Babylon u.a., spielt sie regelmäßig bei den Bremer Philharmonikern, bei denen sie 2016 auch einem Zeitvertrag nachging und konzertiert regelmäßig in kammermusikalischen Formationen. Sie war fünf Jahre als Cellistin im Trio Axis tätig.

 


Lydia Hammerbacher (geb.1988) begann mit fünf Jahren mit dem Klavierspiel. Schon während ihrer Schulzeit war sie Preisträgerin vieler Wettbewerbe, wie beispielsweise des Nürnberger Klavierwettbewerbs, des Karl-Höller-Wettbewerbs in Bamberg und des Carl-Schroeder-Wettbewerbs in Sondershausen. Die Pianistin hat bei Claudia Birkholz und Günther Herzfeld an der Hochschule für Künste Bremen ihre künstlerischen Fähigkeiten intensiviert. Im Anschluss an ihr Studium war sie als Korrepetitorin der Violonklasse von Thomas Klug tätig. Das Bremer Jugendensemble für Neue Musik Smusic21 hat Lydia Hammerbacher bis 2018geleitet und organisiert.

Neben der Aufführung zeitgenössischer Musik als Solistin und im Ensemble liegt ihr besonders die Kammermusik am Herzen. So war sie u.a. fünf Jahre als Pianistin im Trio Axis tätig und konzertiert regelmäßig mit verschiedenen Partnern.